Behandlungsspektrum

Wirbelkörperfrakturen

Bei einer Wirbelkörperfraktur handelt es sich um den Knochenbruch eines oder mehrerer Wirbelkörper. Ein Wirbelkörperbruch kann im Rahmen eines Unfalls entstehen, am häufigsten kommt die Wirbelkörperfraktur jedoch bei älteren Patientinnen...

Spondylolisthese (Wirbelgleiten)

Die Spondylolisthesis (eingedeutscht Spondylolisthese) oder Wirbelgleiten bezeichnet die Verlagerung eines Wirbelköpers. Meist besteht eine Verdrehung oder ein Versatz nach vorne (Ventrolisthesis oder Anterolisthesis), im umgekehrten Fall spricht man von einer...

Entzündungen und Tumoren im Bereich der Wirbelsäule

Tumore im Spinalkanal wie Meningeome oder Neurinome (Schwannome) sind weit überwiegend gutartig und wachsen langsam, so dass sich die Symptomatik zumeist schleichend entwickelt und die Diagnosestellung häufig erst spät erfolgt....

Spinalkanalstenose

Eine Spinalkanalstenose ist die häufigste Indikation für Wirbelsäulenoperationen in höherem Lebensalter. Ursachen sind degenerativ bedingte Bandscheibenvorwölbungen und im Laufe von Monaten und Jahren reaktiv entstandene Verdickungen angrenzender Bänder und Knochen,...

Bandscheibenvorfall

Rückenschmerzen, die ins Bein oder in den Arm ausstrahlen, können auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen. Die Bandscheiben befinden sich zwischen den Wirbelkörpern der Rückenwirbel. Sie bestehen aus einer elastischen Hülle aus...

Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäule

Nacken- und Rückenschmerzen, insbesondere nach stärkerer Belastung auftretend, sind meist nicht durch schwerwiegende Veränderungen der Wirbelsäule oder eine Kompression von Nerven bedingt. Diagnostisch wesentlich sind eine detaillierte Anamnese, eine gründliche...

Behandlungsverfahren

Röntgengestützte Infiltrationstherapie (Facettenblockade, periradikuläre Therapie PRT)

Infiltrationen mit Eigenblut (plättchenreiches Plasma; PRP)

Mikrochirurgische Bandscheiben- und Dekompressionsoperationen

Endoskopische Thermoablationen (Verödungen) der Wirbelgelenke

Endoskopische Bandscheiben- und Dekompressionsoperationen

Tumorresektion mit intraoperativem elektrophysiologischem Monitoring zur Überwachung der Funktion von Rückenmark und Nerven

Implantation von Bandscheibenprothesen

Spondylodesen/Stabilisierungsoperationen in allen Abschnitten der Wirbelsäule

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Stationäre Behandlungen und Operationen

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt nach einer Operation beträgt ca. 3 Tage nach mikrochirurgischen/endoskopischen Dekompressionsoperationen sowie ventralen Operationen an der HWS und ca. 5-7 Tage nach Stabilisierungsoperationen.

Rehabilitationsbehandlung

In der Regel ist keine Rehabilitationsbehandlung erforderlich. Auf Patientenwunsch kann diese über den Sozialdienst der jeweiligen Klinik während des stationären Aufenthalts in die Wege geleitet werden. Eine Anschlussheilbehandlung beginnt (abhängig vom OP-Ausmaß) zwischen 4 und 6 Wochen nach der Operation.

Schmerzmedikamente

Schmerzmedikamente, die über den stationären Aufenthalt hinaus erforderlich sind, werden über die Praxis verordnet. Details hierzu bespricht Ihr Arzt mit Ihnen.

Kontrolluntersuchungen

Kontrolluntersuchungen in der Praxis finden erstmalig 1-2 Wochen nach der Operation, dann nach weiteren 6 Wochen und dann nach individueller Absprache statt.

Wundbehandlung

Die Operationswunden werden in der Regel geklebt oder mit einem selbstauflösenden Faden genäht, so dass keine Fadenentfernung erforderlich ist. Bis zur ersten Kontrolle sollten die Pflaster regelmäßig gewechselt werden und zum Duschen spezielle Duschpflaster verwendet werden. Nutzen Sie bitte keine Salben oder Cremes auf der Wunde.

Belastungen

Meiden Sie nach einer Operation für 6 Wochen schweres Heben (>5kg) sowie starke Rotations- oder Beugebewegungen.

Positionen

Wechseln Sie regelmäßig zwischen sitzender, stehender und liegender Position.

Krankengymnastik/Übungen

Krankengymnastik sollte ca. 1-2 Wochen nach der Operation begonnen werden, zunächst mit vorsichtigen Bewegungsübungen und ersten stabilisierenden Übungen. Außerdem hilft Rückenschule dabei, sich wieder in den Alltag zu integrieren. Eine entsprechende Verordnung bekommen Sie beim ersten Kontrolltermin in der Praxis.

Aktivitäten/Sport

Allgemeine und sportliche Aktivitäten werden über die ersten 4-12 Wochen nach der Operation graduell gesteigert, abhängig vom Ausmaß der Operation und den angestrebten Zielen.

Autofahren

Wann Sie nach einer Operation wieder Autofahren dürfen, hängt von vielen Aspekten wie der Größe der Operation, dem Heilverlauf (Schmerzen/Beweglichkeit), eventuellen Ausfallserscheinungen oder der Medikamenteneinnahme ab. Wir raten frühestens nach 3-6 Wochen wieder dazu, aktiv am Verkehr teilzunehmen, anfänglich mit kürzeren Fahrstrecken und langsamen Geschwindigkeiten. Bis dahin sollten Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, können aber schon früher als Beifahrer mitfahren.

Behandlungen werden in folgenden Kliniken durchgeführt:

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