Behandlungsspektrum
Behandlungsverfahren
Röntgengestützte Infiltrationstherapie (Facettenblockade, periradikuläre Therapie PRT)
Infiltrationen mit Eigenblut (plättchenreiches Plasma; PRP)
Mikrochirurgische Bandscheiben- und Dekompressionsoperationen
Endoskopische Thermoablationen (Verödungen) der Wirbelgelenke
Endoskopische Bandscheiben- und Dekompressionsoperationen
Tumorresektion mit intraoperativem elektrophysiologischem Monitoring zur Überwachung der Funktion von Rückenmark und Nerven
Implantation von Bandscheibenprothesen
Spondylodesen/Stabilisierungsoperationen in allen Abschnitten der Wirbelsäule
Stationäre Behandlungen und Operationen
Stationärer Aufenthalt
Der stationäre Aufenthalt nach einer Operation beträgt ca. 3 Tage nach mikrochirurgischen/endoskopischen Dekompressionsoperationen sowie ventralen Operationen an der HWS und ca. 5-7 Tage nach Stabilisierungsoperationen.
Rehabilitationsbehandlung
In der Regel ist keine Rehabilitationsbehandlung erforderlich. Auf Patientenwunsch kann diese über den Sozialdienst der jeweiligen Klinik während des stationären Aufenthalts in die Wege geleitet werden. Eine Anschlussheilbehandlung beginnt (abhängig vom OP-Ausmaß) zwischen 4 und 6 Wochen nach der Operation.
Schmerzmedikamente
Schmerzmedikamente, die über den stationären Aufenthalt hinaus erforderlich sind, werden über die Praxis verordnet. Details hierzu bespricht Ihr Arzt mit Ihnen.
Kontrolluntersuchungen
Kontrolluntersuchungen in der Praxis finden erstmalig 1-2 Wochen nach der Operation, dann nach weiteren 6 Wochen und dann nach individueller Absprache statt.
Wundbehandlung
Die Operationswunden werden in der Regel geklebt oder mit einem selbstauflösenden Faden genäht, so dass keine Fadenentfernung erforderlich ist. Bis zur ersten Kontrolle sollten die Pflaster regelmäßig gewechselt werden und zum Duschen spezielle Duschpflaster verwendet werden. Nutzen Sie bitte keine Salben oder Cremes auf der Wunde.
Belastungen
Meiden Sie nach einer Operation für 6 Wochen schweres Heben (>5kg) sowie starke Rotations- oder Beugebewegungen.
Positionen
Wechseln Sie regelmäßig zwischen sitzender, stehender und liegender Position.
Krankengymnastik/Übungen
Krankengymnastik sollte ca. 1-2 Wochen nach der Operation begonnen werden, zunächst mit vorsichtigen Bewegungsübungen und ersten stabilisierenden Übungen. Außerdem hilft Rückenschule dabei, sich wieder in den Alltag zu integrieren. Eine entsprechende Verordnung bekommen Sie beim ersten Kontrolltermin in der Praxis.
Aktivitäten/Sport
Allgemeine und sportliche Aktivitäten werden über die ersten 4-12 Wochen nach der Operation graduell gesteigert, abhängig vom Ausmaß der Operation und den angestrebten Zielen.
Autofahren
Wann Sie nach einer Operation wieder Autofahren dürfen, hängt von vielen Aspekten wie der Größe der Operation, dem Heilverlauf (Schmerzen/Beweglichkeit), eventuellen Ausfallserscheinungen oder der Medikamenteneinnahme ab. Wir raten frühestens nach 3-6 Wochen wieder dazu, aktiv am Verkehr teilzunehmen, anfänglich mit kürzeren Fahrstrecken und langsamen Geschwindigkeiten. Bis dahin sollten Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, können aber schon früher als Beifahrer mitfahren.